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Geestemünde geht zum Wasser

Geestemünde geht zum Wasser
Eröffnung des ersten Bauabschnitts

EFRE-Förderung zur Realisierung des Freiraumkonzeptes

Projektschild

Das Freiraumkonzept „Geestemünde geht zum Wasser“ bildet einen wichtigen Meilenstein zur Umsetzung der Stadtumbau-Strategie in Geestemünde. Ziel ist es, die direkte Wasserlage von Geestemünde wieder stärker in den Fokus zu rücken, um dadurch die Attraktivität des Stadtteils zu erhöhen. Mit der Umsetzung des vom Stadtplanungs-, Umweltschutz- und Gartenbauamt erarbeiteten Konzeptes wird der Stadtteil zum Yachthafen und Hauptkanal hin geöffnet.

Geplant ist eine neue fuß- und radläufige Wegeverbindung vom Holzhafen bis zum Yachthafen, die direkt an den bereits umgesetzten Weg vom Konrad-Adenauer-Platz bis zum Holzhafen anschließt und so eine Verbindung vom Zentrum Geestemündes bis ans Wasser schafft.

Freie Sicht bis zum Handelshafen

Blick Richtung Elbinger Platz
Blick Richtung Elbinger Platz

Die Grünfläche zwischen Yachthafen und dem Elbinger Platz wird erweitert und neu gestaltet. Darüber hinaus wird die Zugänglichkeit der Randbereiche des Yachthafens verbessert. So entsteht eine Sichtachse vom Holzhafen bis zum Handelshafen, die zum Verweilen und Flanieren einlädt.

Parallel zu diesem Projekt werden weitere Maßnahmen in der Forschungs- und Entwicklungsmeile (FuE Meile) umgesetzt, die das neue Wegesystem vom Handelshafen über die FuE Meile bis hin zum Deich vervollständigen. Auch die AOK als direkter Anliegerin am Yachthafen beteiligt sich an der Aufwertung des Areals. Der Parkplatz, der direkt an den Hafen angrenzt, wird gestalterisch an die Planung angepasst.

Das Projekt umfasst insgesamt drei Teilprojekte, die bis Ende 2014 umgesetzt werden:

Holzhafen und Elbinger Platz

Grünflächen Elbinger Platz
Grünflächen werden umgestaltet

Zwischen dem Holzhafen und der Ampel am Elbinger Platz wird eine neue direkte Wegverbindung umgesetzt, die an die alte Kanalverbindung erinnern soll. Die Grünflächen rund um die „Memento-maris“-Skulptur werden offener gestaltet und erweitert (Rückbau der Hochbeete, Anlage von Rasen-flächen, Neuordnung der Grünfläche), um eine Sichtachse vom Holz- bis zum Handelshafen zu schaffen. Um die Fläche attraktiver zu gestalten, wird sie möbliert und beleuchtet.

Neuordnung des Verkehrsraums - Rechtsabbieger Kaistraße / Ulmenstraße / Schultzstraße

Rechtsabbieger Spur

Die Rechtsabbiegerspur vom Elbinger Platz in die Kaistraße wird verkleinert. Auf der so gewonnenen Fläche wird eine neue Grünfläche angelegt. Zusätzlich soll die Einfahrt in die Kaistraße neu gestaltet werden, um den Verkehr zu entschleunigen.

Neugestaltung der Grünfläche am Yachthafen und Erneuerung des Fuß- und Radweges

Kaistrasse vor dem Umbau

Der bestehende Geh- und Radweg wird näher an den Yachthafen herangeführt und erneuert. Durch eine Neugestaltung und Neuordnung der Grünflächen und des Gehölzbestandes wird die Zugänglich-keit des Ufer-Randbereichs am Yachthafen ermöglicht und der Blick auf das Wasser geöffnet. Zusätzliche Aufenthaltsbereiche, Möblierung und Beleuchtung laden in diesem Bereich zum Verweilen ein. Über Kaistraße und Kanalbrücke soll später ein Weg am Handelshafen entlang bis zum Deich führen.

Ziel des Projektes:

Blick auf Kanalbrücke von der Kaistraße

Durch die Umsetzung des Projektes wird attraktives städtisches Wohnen in der Nähe öffentlich zugänglicher Freiflächen am Wasser ermöglicht. Dadurch soll Abwanderungen und Leerständen entge-gen gewirkt und neue Investoren angesprochen werden. Die fußgänger- und fahrradfreundliche Gestaltung der Straßen und Wege dient auch dem Ziel, für die Mobilität im Stadtteil attraktive Alternativen zum Kraftfahrzeug zu bieten. Auf diese Weise soll die Entwicklung zur „Klimastadt Bremerhaven“ unterstützt werden.

Weitere Informationen finden sie im Projektflyer:
Projektflyer: Geestemünde geht zum Wasser (pdf, 9.6 MB)

Eröffnung des neuen Weges zwischen Holzhafen und Elbinger Platz

Umweltdezernent Maurice Müller und Gartenbaudezernent Peterpletz unterstützen die kleine Lilli Rose beim Zerschneiden des Bandes
Umweltdezernent Maurice Müller und Gartenbaudezernent Peter Pletz unterstützen die kleine Lilli Rose beim Zerschneiden des Bandes.

Am Sonntag den 29.06.2014 wurde der erste Bauabschnitt des Projektes „Geestemünde geht zum Wasser“ eröffnet.Bürgerinnen und Bürger von Geestemünde hatten die Möglichkeit erste Schritte in Richtung Wasser, über den neugestalteten Weg zwischen Holzhafen und Elbinger Platz, zu unternehmen.Der neue Umweltdezernet Maurice Müller sprach ein paar einleitende Worte und wies auf die große Bedeutung des Projekts für den Stadtteil hin: „Geestemünde ist im Wandel und das Projekt „Geestemünde geht zum Wasser“ ist die Koordinierungsstelle, die die ganzen Einzelmaßnahmen zu einem großen ganzen Verbindet …damit die Geestemünderinnen und Geestemünder einen schöneren Zugang zum Wasser bekommen“.

Am Ende der neuen Wegeverbindung sieht man schon die Umsetzung des nächsten Bauabschnitts.Gerade wird die Rechtsabbiegerspur in die Kaistrasse auf 70 m eingekürzt. Sie wird zukünftig in eine neue Verkehrsfläche mit Platzcharakter münden. Die nicht mehr benötigte Fahrbahnfläche wird als neue Grünfläche genutzt.

Eröffnung Wegeverbindung zwischen Holzhafen und Elbinger Platz

Videobeitrag zur Eröffnung des ersten Bauabschnitts


Alternativ kann das Video hier herunter geladen werden:

Wirkungsgebiet: Umsetzungsort: Volumen insgesamt (EFRE-Programm): davon öffentliche Mittel: davon EFRE-Mittel:
Stadt Bremerhaven Stadt Bremerhaven 632.000 € 632.000 € 316.000 €

Ansprechpartner:

Frau Maja Pfeifer

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen
Referat 34

Zweite Schlachtpforte 3, 28195 Bremen